Die Hetze geht weiter!

[OINK]-monster69-
Ich war gerade auf Focus online neuer Bericht über Counterstrike etc. Killerspiele allgemein. Langsam reichts mir. Verfasser ist die Gesellschaft GwG.
Link zur Seite:
(falls zu was nicht erlaubtes gepostet ist bitte löschen)
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1213

Hier mal der Bericht:



Pressemitteilung 28.11.2007
mit Tipps für Eltern, wie sie brutale Computerspiele erkennen und ihre Kinder davor schützen können
Brutale Computerspiele zerstören Mitgefühl – keine Killerspiele zu Weihnachten

Psychotherapeuten fordern das Verbot von Computerspielen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden. Solche Spiele werden zunehmend verharmlosend als "Ballerspiele" vermarktet. Der Begriff "Medienkompetenz" dient dafür häufig als Deckmantel – Kinder und Jugendliche brauchen heute "Medienbildung".

Köln: Computerspiele haben Umfragen zu folge zu Weihnachten Hochkonjunktur und sind ein Riesengeschäft für die Hersteller. Für die zumeist jugendlichen Nutzer sind gewaltfördernde Spiele entwicklungspsychologisch eine Katastrophe – so die Erfahrungen vieler Fachkräfte der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) aus psychotherapeutischen Beratungsstellen und schulpsychologischen Diensten. Die GwG ist der größte europäische Fachverband für Psychotherapie und Beratung. Sie fordert jetzt, gewaltverherrlichende Spiele gesetzlich zu verbieten, damit der Grundkonsens einer humanen Gesellschaft erhalten bleibt.

"Killerspiele sind wie Landminen für die Seele", sagt Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied. "Die Medienverwahrlosung junger Menschen hat in den vergangenen Jahren ein derart erschreckendes Ausmaß erreicht, dass die politisch Verantwortlichen umgehend handeln müssen, bevor eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen vom Strudel der Gewalt mitgezogen wird." Elke Ostbomk-Fischer ist damit im Einklang mit führenden Kriminologen und medienkritischen Wissenschaftlern. "Manche dieser Spiele sind menschenverachtend und grundgesetzwidrig. Daher sollte ihre Herstellung und Verbreitung strafbar sein."

Immer mehr immer jüngere Kinder verlieren ihr natürliches Mitgefühl, wenn sie stunden- und tagelang in brutalste Action-Welten eintauchen, in denen das Zerstören und Töten als Spaß und Faszination erlebt wird. Insbesondere Jungen sind häufig davon betroffen. Sie verhalten sich dann zunehmend aggressiv und sind für soziale Regeln des menschlichen Miteinanders kaum noch zu gewinnen. Eine wachsende Zahl Jugendlicher verbringt mehr Zeit mit suchtfördernden PC-Spielen als in der Schule. "Viele Eltern fühlen sich angesichts der medialen Übermacht zunehmend hilflos und verzweifelt. Oft werden sie von ihren Kindern als rückständig abgekanzelt, wenn sie auf entsprechende Geschenkwünsche skeptisch reagieren", sagt Karl-Otto Hentze, Psychotherapeut und Bundesgeschäftsführer der GwG. Internetversierte Kinder überreden ihre Eltern dann häufig mit Argumenten, die im Internet von Wissenschaftlern verbreitet werden, die der Computerindustrie nahe stehen.

Was sind Killerspiele?

Laut "Bundesratdrucksache 2007-0001-0100/ 76-07" sind es "Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen." Solche Spiele wurden ursprünglich für das US-Amerikanische Militär als Kriegssimulationen entwickelt. Sie haben den Zweck, bei Soldaten die Tötungshemmung abzubauen und ihre "Killer-Effizienz" zu erhöhen. Der amerikanische Militärpsychologe David Grossman warnt eindringlich, dass diese Methode der Konditionierung auf Gewalt ganz genauso bei Kindern und Jugendlichen wirkt, wenn sie solche gewaltorientierten Programme intensiv spielen.

"Medienbildung" statt "Medienkompetenz"

Den Begriff "Medienkompetenz" haben die Spielehersteller längst vereinnahmt. Die Konzerne finanzieren Forschung und Fortbildungsprojekte für "mehr Medienkompetenz". Sie haben natürlich ein Interesse daran, ein gesetzliches Verbot von Killerspielen zu verhindern. Einige Experten unterstützen sie dabei mit Argumenten wie z. B. "Verbote reizen nur"... (Das würde allerdings genauso für die rote Ampel gelten, für Diebstahl und sogar für Mord.) Eine weitere Strategie ist es, Computerspiele als "Kulturgut" aufzuwerten. "Medienkompetenz" in diesem Sinne fördert die genaue Kenntnis von Spieletypen, Geräten und technischen Details. Töten und Gewalt könne hierbei als "ästhetische Konvention" akzeptiert werden.

Medienbildung schließt Herzensbildung ein

"Medienbildung" dagegen schließt Herzensbildung mit ein. Grundlage ist die eindeutige Orientierung an den ethischen Konventionen der Menschenrechte. Leitbild und Maßstab ist dabei das Grundgesetz. "Medienbildung" fördert eine mitmenschliche und kooperative Umgangskultur.
Ohne kritische Schulung ist es schwierig, pädagogisch sinnvolle Ratschläge von verkaufsfördernden Ratschlägen zu unterscheiden.

Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil:

Folgende Fragen helfen Ihnen, ein Computerspiel selbst zu beurteilen:

1. Kommen in dem Spiel Personen oder Wesen vor,

* die andere entwürdigend behandeln?
* die anderen ihre Rechte nehmen oder sie aus ihrem Zuhause verjagen?
* die anderen ihr Eigentum rauben oder ihr Zuhause zerstören?


2. Werden in dem Spiel Personen oder Wesen

* bedroht und in große Angst versetzt?
* absichtlich Schmerzen zugefügt?
* gefoltert oder mit Folter bedroht?
* Gliedmassen abgehackt?
* stranguliert oder wird ihnen das Genick gebrochen?
* durch Waffen verletzt?
* durch gezielte Kopfschuss getötet oder durch Bomben zerfetzt?


3. Gibt es in dem Spiel noch andere Beispiele von unmenschlichen und grausamen Handlungen? Werden solche Handlungen

* als Erfolg bewertet?
* als Spaß dargestellt?
* mit Anerkennung belohnt?


4. Fehlen in dem Spiel deutliche und realistische Hinweise

* auf das Unrecht der grausamen Taten?
* auf das Leiden der Personen, denen etwas Grausames angetan wird?
* auf Konsequenzen, mit denen die Täter zur Verantwortung gezogen werden?


5. Fehlen in dem Spiel gewaltfreie Lösungsmöglichkeiten?

* Fehlen Anregungen für Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und soziale Verantwortung?
* Fehlen Beispiele, bei denen das Verhindern von Gewalt als Leistung anerkannt wird?


6. 6. Wäre Ihr Kind, bei diesem Computerspiel selbst die Person, die anderen etwas Bösartiges und Grausames antut und damit Erfolg hat?

Wenn Sie mehrere Fragen mit "Ja" beantworten müssen, dann überlegen Sie genau, was Ihr Kind bei diesem Spiel lernen wird.

Wie können Eltern und pädagogische Fachkräfte ihre Kinder vor brutalen Computerspielen schützen?

* Versuchen Sie in den Bereichen, die Ihnen für Ihr Kind wichtig sind, ein gutes Vorbild zu sein.
* Hinterfragen Sie kritisch Argumente, die für gewaltverherrlichende Medien sprechen. Achten Sie dabei auf Ihr eigenes Gefühl und Ihren Menschenverstand. Vertrauen Sie nicht den Altersangaben auf den Spieleverpackungen. Der Jugendschutz reicht hier nicht aus.
* Computerspielen kostet viel Geld und Zeit. Oft wird die Anschaffung von Geräten und Zubehör notwendig. Lassen Sie sich nicht drängen, mehr Geld auszugeben, als es Ihre finanzielle Situation erlaubt.
* Beobachten Sie, wie Ihre Kinder mit Medien umgehen. Dies ist einfacher, wenn ein PC gemeinsam in einem zentralen Raum genutzt wird. Gleiches gilt auch für den TV.
* Zeigen Sie Interesse an dem, was Ihr Kind lernt, erlebt und empfindet.
* Begleiten und unterstützen Sie Ihr Kind beim Einüben in die modernen Medien. Sie bemerken dadurch auch rechtzeitig, wenn Ihr Kind an Internetseiten und Spiele gerät, die Sie für ungeeignet oder sogar für gefährdend halten.
* Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über mögliche Probleme. Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, es hat diese Inhalte nicht erfunden.
* Ein "gutes Gespräch" bedeutet: Alle Beteiligten bemühen sich aufrichtig, die Sichtweise der anderen zu verstehen. Dazu gehört

- sich gegenseitig zuhören,
- ausreden lassen,
- Äußerungen nicht abwerten oder lächerlich machen.

* Diese Regeln sollten auch dann gelten, wenn Sie Spiele nicht erlauben können, weil diese z. B. in grober Weise gegen die Menschenwürde verstoßen und Ihren Erziehungszielen entgegenwirken.

Wenn Sie nicht mehr weiterwissen und sich große Sorgen um Ihr Kind machen, können Sie Hilfe und Unterstützung einer Beratungsstelle in Anspruch nehmen.

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Ansprechpartner für die Medien:

Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin, Telefon: 02263/4997
Karl-Otto Hentze, Psychotherapeut, Telefon: 0221/9259080
Ursula Reinsch, Pressearbeit: Telefon 0221/686010
Verni@hter

Zitat:

Original von [OINK]-monster69-
Kinder und Jugendliche brauchen heute "Medienbildung".




Am besten von den öffentlich rechtlichen. traurig
Interceptor
Naja, so dramatisch ist der Bericht nun auch nicht, denn in dem Bericht ist ja davon die Rede, dass Kinder und Jugendliche besser geschützt/kontrolliert werden sollen.
wgs./w@Lly
öööh... vielleicht sollten manche Eltern beim Kauf einfach mal auf die Verpackung schauen?

Meist steht da sowas nettes wie: 18+ oder keine Freigabe an Jugendliche gemäß JuSchG.

Eigentlich ganz einfach Augen rollen
aber hauptsache man konnt mal wieder ein bisschen hetzen und seine "Kompetenz" in den Vordergrund stellen.
TotKuh
hmmmmm....

ich kann die meisten Fragen mit Ja beantworten,wenn ich Die Simpsons,Der rosarote Panther und Die Muppets Show als vergleich hernehme...

Sind das nu auch Killersendungen und müssen wir die Jugend von Heute mit der totalen Medienverdummung bestrafen mit Sendungen wie "Teletubbies" ?

...in diesem Sinne schonmal winke winke Deutschland.
kumite

Zitat:

Original von wgs./w@Lly
öööh... vielleicht sollten manche Eltern beim Kauf einfach mal auf die Verpackung schauen?

Meist steht da sowas nettes wie: 18+ oder keine Freigabe an Jugendliche gemäß JuSchG.


vieleicht sollten die meisten eltern überhaupt mal nach den "lieben" kleinen schauen
MikeTNT
Kürzlich erst im Fernsehen gesehen: Eine Rostocker Mutter kam ihrer Aufsichtspflicht nach und hat nach ihrem Rechten gesehen... Opjepass
yoda
Kürzlich in PANO(D)RAMA:
Ein Politiker sagt die Wahrheit.
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Drei Stunden später klingelte mein Wecker und ich wachte auf...
MikeTNT
Ich träume Nachts lieber von Motorrädern. Die Träume gehen inzwischen soweit, dass ich träume, ich sei selbst ein Motorrad. Kaum zu glauben, aber mein Traum war heute morgen so real, dass ich, als ich aufwachte, auf einem Ständer geparkt habe... geschockt

Mike the Bike
clutzi
LOL
yoda
Konnt´s mir nicht verkneifen, einen Kommentar da zu posten...

*Kopfschüttel*
[OINK]-monster69-
Die Kommentare auf ihrer Website (GwG) werden ja schon wie bei Panorama......haben ja schon einige dort angefangen zu posten. Mal sehen ob ich auch irgendwo eine Antwort der GwG zu lesen bekomme...ich denks aber nicht....

Übrigens Yoda ein paar Kommentare weiter hat sich sogar eine Mutter eingetragen die Kinder hat die sogenannte "Killerspiele" ihr Eigen nennen. Und wettert genau so gegen diesen Bericht.
*BongoFury*
Ich Habe es satt

ich klage an...All die Personen, die es zugelassen haben, das aus mir ein gefürchteter Killerspieler wurde....

meinen Vater...der hätte wissen müssen, das man keine Kinder in die Welt setzt in der ein Mal böse Killerspieler die Welt beherschen

meine Mutter....die es versäumt hat, mich vor 40 Jahren darauf hin zu weisen, das viele Jahre später böse Menschen CoD entwickeln werden um mich damit zum Killerspieler zu machen

Nostradamus..weil er nicht in der Lage war diese Geisel der Menschheit zu erkennen und voraus zu sagen

meinen Freund Peter...Journalist beim MDR...der mich vor 3 Jahren dazu verführt hat CoD zu spielen und sich heute angeekelt von CoD abwendet und mit Puppen spielt

meine Frau...die mir immer noch nicht mit Scheidung gedroht hat, um mich damit dazu zu bringen das klägliche Dasein als Killerspieler zu beenden...

Osama Bin Laden...der mich nicht in seinem friedliche Bande aufnahm, so das aus mir so ein kriminelles Subjekt werden musste

yoda...der nicht hätte im Altersheim anrufen dürfen um mich frei zu bekommen...denn dort habe ich immer friedlich Halma gespielt

usw...usw...usw...die Anklageschrift werde ich von meinem Anwalt in den USA einreichen lassen ...dort kommt es zum Prozess...den gewinne ich...ich erhalte eine Abfindung von 11,7 Millionen Dollar...und stecke sofort dieses Geld in die Entwicklung von Spielen...zum Beispiel CoD7 oder Mafia5

entschuldigt bitte meine offenen Worte...Ihr habt nun das Recht mich zu verachten...den ich bin ein böser Killlerspieler... LOL

KillerBong cool Unser alter Mann