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Federl
5-Minuten-Ei


Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 12


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Hallo.

Anregungen meinerseits:

Das deutsche Ordengesetz des zweiten Weltkrieges beschreibt drei Arten von Auszeichnunhen:

- Zivile Auszeichnungen (die kommen wohl hier nicht zur Anwendeung)

- Tätigkeitsabzeichen (Diese Art Abzeichen/Orden wurde nicht aufgrund von Taperkeit verleihen. Tätigkeitsabzeichen kann man nur erwerben. Als Beispiel: Ein Flügzeugführer hat für das erreichen/ bestehen der Pilotenprüfung das sogenannte Flugzeugführer Abzeichen erhalten. Die Abzeichnungen wurde getragen an der Uniform)

- Tapferkeitsauszeichnungen ( Wurden verleihen für besondere Taperkeit for dem Feinde oder Frontenscheidende Leistungen).
Als Beispiel da Infanterie Sturmabzeichen in silber: Es wurde verleihen für 3 oder mehr Sturmtage. Sturmtage sind Tage die eine Einheit/Gruppe an der Front gegen die Feindlichen Front "sturmgelaufen" ist. Der Weg wie der Soldat zu der Auszeichnung kam ist sehr einfach. Die Einheit hat Ihre Stumtage festgehalten und die beiteiligten Soldaten nach ablauf der drei Tage beim Divisionskommandeur vorgeschlagen. Dieser hat diese - normalerweise- beführwortet und die Verleihung genehmigt. Die Verleihung erfolgt im Felde. Der Verleihene erhilt eine Auszeichng an die Uniform sowie eine Verleihungsurkunde und einen Eintrag dazu ins Soldbuch/Wehpass.
Komandeure von Divisionen/Einheit war stikt vom Oberkomando der Wehrmacht angewiesen Tapferkeitstaten auch von niderrangigen Soldaten - sprich auch von Gefreiten -zu würdigen.
Verleihungen Infanteriesturmabzeichen etwa 2,5 Milionen

Höchste Tapferkeitsabzeichen hingegen wie z.B. das Ritterkreuz (RK)konnten nur in Außnahmefällen von Kommandeuren verleihen werden.
Die Verleihung solcher Auszeichnungen hatte sich AH selbst vorbehalten. Der Weg zu einer solchen Auszeichnung war wie folgt: Gruppenführer oder Div. Kommandeur senden einen Antrag auf Verleihung zum RK (Tapferkeitstat dort ausführlich beschrieben) an das zuständige Armeeoberkomando (AOK). Die senden den beführworteten Antrag ans Oberkommando der Wehrmacht (OKW). Diese prüft nochmals ob die beschriebene Tat mit diese hohe Auzeichnung zu würdigen ist. Als letztes wird der Antrag dann dem Behelshaber der Heeres (AH) zur entgültigen prüfung und Genehmigung vorgelegt.
Verleihungen Ritterkreuz etwa 7000

Es gab auch Tapferkeitsabzeichen die nur durch wiederholte Tapferkeit
verleihen wurde. Als Beispiel das Deutsche Kreuz in Gold. Hier war es nötig die Tapferkeitstat die für die Verleihungen zum Eisernen kreuz 1.Klasse nötig waren fünf mal zu wiederholen. Das Antragsprozedere war das selbe wie beim RK, nur gings hier nur bis zum AOK oder OKW.
Verleihungen DK etwa 30.000
Verleihungen EK1 etwa 1.5 Milionen

Es gab auch Auszeichnungen die man durch erreichen einer Anzahl von Nahkampftagen "erringen" konnte. Das war die Nahkampfspange. Nahkampf heißt - Das weiße im Auge des Gegeners sehen !. Die Spange gab es in drei Stufen: Bronze für 15 Nahkampftage, Silber für 30 Nahkampftage, Gold für 50 oder mehr Nahkampftage. Die Goldene Nahkampfspange wurde nur ~600 mal verleihen. Sie ist die höchste infanteristische Tapferkeitsauszeichnung des deutschen Heeres. Die Nahkampftage wurden im Soldbuch und beim Regiment geführt.

Dann gabs da noch Belobigungen. Eine solche Belobigung ist zum Beispiel die Anerkennungsurkunde.
War ein Soldat zum Ritterkreuz eingereicht jedoch war die Tat für die "Zwischenstellen" zu gering eingestuft wurde an dieser Stelle oft die Anerkennungsurkunde zugesprochen. Es gab aber auch direkte Zusprachen ohne das ein Vorschlag zum RK vorraus gegangen ist.
Wortlaut auf der Belobigung: "Ich AH spreche dem soldaten xyz für seinen seinen Einsatz auf dem Schlachtfelde xyz meine Besondere Anerkennung aus". Auch dazu gab es eine Auszeichnung (Ehrenblattspange) die an der Uniform zu tragen war.

So nun tun mir schon die Finger weh !!!. Ist verdammt viel Zeug und das eine oder andere sicherlichl überflüssig. Aber so ist zum Thema Verleihung und Orden alles gesagt was zu sagen ist.

Das Thema Beförderungen lege ich noch nach....

Nehmt das bitte n i c h t als absolutes muss. Ach damals hat man das eine oder andere so hingebogen das es gepasst hat - und das war nicht die Ausnahme !

Grüße aus USA
Christian

PS wer schreibfehler findet kann diese bei ebay verkaufen....
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