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Zum Ende der Seite springen Petition gegen ein Verbot von Action-Computerspielen – JEDE Stimme zählt!
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wgs./w@Lly
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Petition gegen ein Verbot von Action-Computerspielen – JEDE Stimme zählt! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Petition gegen ein Verbot von Action-Computerspielen – JEDE Stimme zählt!


Auf den Seiten des Deutschen Bundestags findet sich seit Anfang Juli die Petition eines Zockers, der für uns und unser Hobby um Gehör kämpft:
Online-Petition gegen ein Verbot von Action-Computerspielen.

Mittlerweile haben sich fast 67.000 Spieler angeschlossen und jeder einzelne von uns Online-Spielern wird gebraucht! Klickt auf den Link und beteiligt euch, denn jede Stimme zählt!

Doch warum eine solche Petition?

Nach dem Amoklauf von Winnenden ist die Diskussion um ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot des von der Politik gern als „Killerspiele“ bezeichneten Genres erneut voll entbrannt. Doch diesmal blieb es nicht nur beim üblichen politischen Säbelrasseln ohne weitere Konsequenzen von wahlkampforientierten Politikern.

In mehreren Städten mussten große und beliebte LAN-Events - auf denen volljährige Profi-Spieler im friedlichen Wettbewerb um Ruhm und Geld gegeneinander antreten - vom Veranstalter abgesagt werden weil die Gemeindevertreter mit Berufung auf den Amokläufer Tim K. die Mietverträge für die Hallen kurzfristig kündigten. Der 17jährige habe solche Computerspiele gerne gespielt, deshalb wolle man diese Veranstaltungen dort nicht mehr haben.

Doch auch dabei blieb es nicht. Die Innenministerkonferenz der Länder sah ebenfalls weiteren Handlungsbedarf und beschloss in ihrer Sitzung vom 05. Juni 2009 in Bremerhaven neue Maßnahmen. In ihrem Beschluss heißt es:

„Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen.

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sagte hierzu: „Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.“ Er forderte den Bundestag auf, das Herstellungs- und Verbreitungsverbot noch vor der Bundestagswahl zu ermöglichen und sagte weiter: „Eine Konsequenz aus Winnenden kann nicht nur eine Verschärfung des Waffenrechts sein, das die Innenministerkonferenz bestätigt hat“.

Dieser Aktionismus ist auch deswegen erstaunlich, weil Deutschland im europäischen Vergleich über ein äußerst scharfes Jugendschutzrecht verfügt. So werden besonders actionreiche Titel hier zu Lande oft gar nicht erst veröffentlicht, obwohl sie international große Hits sind. Das von der Politik nun geplante Herstellungsverbot würde zudem auch Erwachsene treffen, die genauso legal an solche Games wie an Horror- und Pornofilme gelangen dürfen - wirklich gewaltverherrlichendes Material ist gesetzlich sowieso längst verboten.

Als Reaktion auf diese immer weiter ausufernde Diskussion hat der Spieler Peter Schleußer Anfang Juli 2009 beim Deutschen Bundestag eine Online-Petition gestartet, die sich aktuell in der Mitzeichnung befindet. Sie richtet sich "gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" und fand innerhalb von drei Tagen bereits 27.000 Unterstützer, nach Ablauf der ersten Woche waren es gar 48.000 Mitzeichner, die für ihr Hobby einstehen wollen! Peter Schleußers Petition wird auch von sämtlichen, parallel ins Leben gerufenen Aktionen gleichen Themas unterstützt, weil es enorm wichtig ist die vielen Stimmen all der Zocker da draußen zu bündeln, um unserem Anliegen Gewicht zu verleihen.

Hier der Inhalt der Petition:

Zitat:

Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht.

Begründung

Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder,
der ein “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht. Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen der Politik.

“Gewaltverherrlichende” Medien hingegen sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes (”Eine Zensur findet nicht statt” ) . Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind. In Deutschland gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte 2008 wurde das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele – analog zu Spielfilmen – mit eindeutigen, auffälligen Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit “Keine Jugendfreigabe” eingestuft. Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden. Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.

Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, …
  • den irreführenden und diskriminierenden Begriff “Killerspiele” aus der politischen Diskussion zu nehmen.
  • das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen zu stärken.
  • den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.
  • Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der Medienkompetenz zu unterstützen.
  • die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.

Mittlerweile hat die Petition mit knapp 67.000 Stimmen die notwendige Marke von 50.000 überschritten, damit sich der Petitionsausschuss öffentlich mit dem Thema beschäftigt.

Doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, denn je mehr Menschen gegen diesen unsäglichen Beschluss der Innenminister ihre Stimme erheben und für ihre Rechte einstehen, desto eher werden wir auch Gehör erlangen!
Postet den Aufruf auf euren Clanseiten, streut überall den Link zur Petition, erzählt es Freunden, Membern und Familie, helft mit unser Hobby aus dem von der Öffentlichkeit tabuisierten Keller herauszuholen und zu zeigen, dass wir keine Amokläufer von morgen, sondern absolut normale Spieler sind!

Hier geht es zur Petition: Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen

Unterzeichnet die Petition und nutzt dieses Instrument um für unser aller Hobby einzustehen. Uns bleibt nur noch Zeit bis zum 19. August 2009!

---
Und auch wenn die Politiker heute noch über solche Petitionen lächeln mögen, wird sich diese Art der Meinungsäußerung mit zunehmender Nutzung und Bedeutung des Internets doch mehr und mehr durchsetzen. Und wenn man sie schon nicht beeindrucken kann, so bringen wir wenigstens die Admins der Bundestags-Homepage auf Trab.... siehe:

Juergen Frey zur Online-Petition
Bildquelle: juergenfrey.de (dort findet sich noch massig Material zum Thema)

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ok ich werde mal unseren clan mobilisieren^^

irgendwie hast ja recht wally^^

cya cahoo

edit: wird gemacht chefin

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von .cahoo.: 27.07.2009 19:28.

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Hui, das gab heute ja nochmal einen richtigen Schub, weiter so! Grins 1

Leider sind eine Menge ungültiger Stimmen drunter... achtet bitte drauf euch korrekt zu registrieren und einzuloggen bevor ihr zeichnet, sonst gehen uns eine Menge Stimmen am Ende verloren unglücklich

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