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IW.net – amerikanische Provider mahnen MW2-Spieler ab |
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| IW.net – amerikanische Provider mahnen MW2-Spieler ab |
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Im offiziellen InfinityWard-Forum haben sich einige amerikanische MW2-Zocker gemeldet, die ein Anschreiben ihres Internet-Providers erhalten haben. Hierin werden sie darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Anschluss einen Traffic verursache, der über das vertraglich vereinbarte Volumen weit hinausschieße.
Die Anbieter vermuten als mögliche Ursachen einen Virenbefall des Rechners, das exzessive Nutzen des Privatanschlusses für Filesharing oder das Hosten privater FTP-Server. Dies ist laut den AGBs vieler Anbieter nicht erlaubt und kann im günstigsten Fall zur Drosselung der Verbindung führen; schlimmstenfalls drohen saftige Nachberechnungen und die Sperrung/Kündigung des Anschlusses.
Einige Spieler wurden von ihren Providern bereits abgemahnt, ihre Leitungen für den nächsten Monat massiv heruntergefahren. Ein anderer Spieler meldete sich, dessen Internetrechnung 40 Dollar mehr als üblich auswies, ohne dass er sich den Grund dafür erklären könne.
Die Betroffenen haben nach eigenen Aussagen weder im großen Stil heruntergeladen noch sind ihre Rechner in einem derartigen Ausmaß infiziert. Eines jedoch haben sie gemeinsam: ein neues Top-Game auf dem Markt installiert und gespielt: Call of Duty: Modern Warfare 2.
Dessen brandneue Multiplayer-Methode „IW.net“ hat im Bundle mit dem Spieleplattform-Anbieter Steam das altbewährte System der dedizierten Server abgelöst. Diese Entscheidung allein sorgte schon für großen Unmut und einbrechende Verkaufszahlen für die PC Plattform. Und nun, nur vier Wochen nach Release, zeigen sich weitere Schattenseiten des im Vorfeld als bahnbrechende Neuerung angepriesenen Systems.
Das IW.net funktioniert ähnlich dem Konsolen-System von XboX und PS3: Je nach Stärke der vertretenen Internetleitungen wird einer der Spieler als Hoster ausgewählt und für die Dauer der Spielrunde ein sogenannter „Listen Server“ auf seinem Rechner eingerichtet. Auf diesem „Server“ werden dann die Matches ausgetragen, welche je nach Ausdauer des Hosters mit bis zu 17 Spielern unter Umständen sogar mehrere Stunden dauern können.
Der Datenverkehr welcher für seine Leitung registriert wird steigt damit enorm an; für den Multiplayer von MW2 werden Ports verwendet, die vermutlich üblicherweise für das klassische Filesharing genutzt und von den Anbietern argwöhnisch überwacht werden. Nicht jeder Provider kann hier unterscheiden, ob der Traffic tatsächlich durch Downloads oder nur simples Zocken entstanden ist. Doch die Folgen für die Spieler bleiben gleich.
Warum war dies bei den Konsolen noch nie ein Problem, die doch über ein ähnliches System seit Jahren reibungslos miteinander kommunizieren?
Hier stehen große Hersteller wie Microsoft (xbox360) oder Sony (PS3) hinter den Konsolen-Netzwerken, die von ihnen unterhalten und gepflegt werden. Für den Dienst „XboX Live“ werden sogar monatliche Gebühren fällig, die man fürs Online Spielen bezahlen muss. Vermutlich geht ein Teil dieser Einnahmen auch in die Taschen der Provider, welche den von Konsolen verursachten Datenverkehr tolerieren bzw. durch die doch anders funktionierenden Systeme besser nachvollziehen können, wie der Traffic entsteht.
Es bleibt die Frage offen, ob IW diese Problematik der PC Version bei der Entwicklung ihres IW.net nicht hätte vorhersehen müssen. Liegt die Schuld hier beim Entwickler, der das IW.net einfach den Spielern übergestülpt hat ohne die Konsequenzen zu durchdenken? Oder liegt die Schuld bei den Anbietern, die zu restriktiv und intolerant mit dem Datenverkehr im www umgehen?
InfinityWard sieht dies offenbar nicht als ihr Problem an, viele Beiträge die sich auf die Thematik „Post vom Provider“ beziehen, wurden zwischenzeitlich im IW-Forum gelöscht.
Kundenzufriedenheit und –service bleiben somit weiterhin Fremdworte im Wortschatz des Entwicklers.
Quelle: geek.com
__________________ "Mögest du in interessanten Zeiten leben"
Rincewind, Zaubberer
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Deichgraf
Prof. Dr. D. Drüsendieb

Dabei seit: 08.04.2006
Beiträge: 1.581

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Warum war dies bei den Konsolen noch nie ein Problem, die doch über ein ähnliches System seit Jahren reibungslos miteinander kommunizieren?
Wenn ich mir die Verkaufszahlen von MW2 ansehe, hat eine nicht
unbeträchtliche Anzahl von Spielern das Spiel in den USA gekauft. Jeder
dieser Käufer ist demnach technisch gesehen also theoretisch auch
ein "Server" ...
Ich könnte mir vorstellen, das die so drastisch angestiegene Anzahl
derer die Kulanz des ein oder anderen Providers übersteigt und diese
nun langsam aber stetig damit beginnen, ihre entstandenen Kosten zu
realisieren und darauf nun auch reagieren.
Man könnte also auch sagen, das aus Sicht der Anbieter die Zahl der
Konsoleros (ob nun PC oder Konsole ist an der Stelle schnurz, denn die
Provider sehen ja nicht was an der Leitung hängt) so sprunghaft
angestiegen ist, das der entstandene Traffic alles bisher dagewesene
(erheblich) übersteigt.
Es bleibt die Frage offen, ob IW diese Problematik der PC Version bei der Entwicklung ihres IW.net nicht hätte vorhersehen müssen.
Ja, sie hätten müssen. Aber... so wie IW/ACT derzeit agiert, spreche ich ihnen einfach ab, das es sie auch nur im mindesten interessiert!
Mein Freund R.B. von IW würde sagen:
Das ist definitiv das Problem des Endkunden und nicht IW/ACT's. Auf
der Spieleverpackung steht, das für den Multiplayer Modus eine
Onlineverbindung mit min. X MBit nötig ist. Daher sind die
Verbindungskosten in voller Höhe Sache des Endkunden
Verträumt könnte er hinzufügen:
Um den Endkunden jedoch nicht im Regen stehen zu lassen und um
ihm zu zeigen, das IW/ACT seine Nöte versteht, werden die in
absehbarer Zukunft erhobenen monatlichen Onlinekosten anteilig auf
die Provider in den USA umgelegt, um den Kostenexplosionen in den
Gamerhaushalten entgegen zu wirken.
Nach so einer Ansprache würde jeder ein Loblied auf IW/ACT singen,
kurz jubeln und die Sache is gegessen... Amis eben...
Oder liegt die Schuld bei den Anbietern, die zu restriktiv und intolerant mit dem Datenverkehr im www umgehen?
Kosten verursacht eben nicht der generelle Zugang in das "www"
sondern der Traffic eines jeden Anschlusses. Ich kann nun nicht sagen,
das ich wüßte wie die Anbieter kalkulieren, jedoch könnte ich mir bei
dem herrschenden Preisdruck durchaus vorstellen, das die Margen eines
Online Tarifes ziemlich knapp bemessen und mehr auf "die Masse
machts" ausgelegt sind.
Evtl. wollen Sie den Herstellern nun sogar zeigen, das es so wie sie
davor sind einfach nicht geht... *gebt uns auch mal ne Mark*
InfinityWard sieht dies offenbar nicht als ihr Problem an, viele Beiträge
die sich auf die Thematik „Post vom Provider“ beziehen, wurden
zwischenzeitlich im IW-Forum gelöscht.
Jo, damit sind die da sowieso sehr schnell...
Die haben ja auch keine Forenmoderatoren, sondern staatlich geprüfte Forenpostlöscher
Kundenzufriedenheit und –service bleiben somit weiterhin Fremdworte im Wortschatz des Entwicklers.
Die breite Masse der Käufer beweist doch, das der Kunde zufrieden ist!
Warum also für die paar Männecken aus einem X ein U machen?
__________________

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Kelli
... sehr viel alleine
 
Dabei seit: 09.11.2006
Beiträge: 2.504

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Original von Matrixpro
und beim Inet schwächeln die??? wobei ich mal vor langen gelsen habe das deutschland in sachen DSL ein entwiklungsland ist??
Das hat vielleicht nicht unbedingt damit was zu tun das Sie es nicht können, als damit das sie es nicht wollen.
Es ist viel schwerer mit normalen Webbrowsen und dem ein oder anderem YouTube Video ankuggen so viel Traffic zu generieren das es denen weh tut. Irgendwann muss man ja mal essen und schlafen.
Ein Server aber nicht, der läuft 24 Stunden durch und wenn er voll ist generiert er die ganze Zeit Last. Dafür sind die Flatrates nicht kalkuliert.
Dann kommt noch hinzu das es dort einfacher ist ein Vertrag zu kündigen und | oder zivilrechtlich Fantasiesummen als Schadensersatz zu verlangen als in DE.
Ein anderer möglicher Grund ist das der Datenschutz in anderen Ländern (noch) einen geringeren Stellenwert hat. Das einzelne Dienste künstlich gedrosselt werden, DPI, das löst auch dort nur bei den "Nerds" große Aufregung aus, dem Durchschnittsbenutzer ist das wohl Schnuppe.
Die haben also einfachere Möglichkeiten das überhaupt festzustellen. T-Online kann nicht mal ebend allen Traffic überwachen und dann mit der Begründung kündigen das du zu viel Traffic auf einem P2P Port hast. Wenn das rauskommt wird denen hier der A*sch aufgerissen
Das heißt natürlich nicht das es in Deutschland unmöglich ist. Hab mal aufs geradewohl die AGB von Kabel Deutschland rausgepickt, und erster Versuch, Treffer versenkt.
4. pflichten und obliegenheiten des kunden
4.1. Der Kunde ist verpflichtet,
[...]
4.1.7. den Zugang zum Internet nicht zum Betreiben eines Servers und/oder für die dauerhafte Vernetzung oder Verbindung von Standorten bzw. Telekommunikationsanlagen des Kunden zu benutzen,
Können ja mal die Provider sammeln die ähnliche Passagen drin haben.
__________________ „ Allah ist Groß, und wir sind armselige Tröpfe mit unseren ganzen Wissenschaften Herrlichkeit.“
Dieser Beitrag wurde 420 mal editiert, zum letzten Mal von der Bundesregierung Niemand: Heute, 11:42.
https://kkde.de/scum/
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Mein gut besuchter 32-Slot-COD2-Server hatte ohne Mods und Custommaps am Tag zwischen 5 und 17 GB Traffic verursacht. Monatlich waren es zwischen 100 und 300 GB Traffic.
Von daher kann ich mir kaum vorstellen, dass man monatlich bei COD6 mehr als 10 GB Traffic verursacht, zumal man ja nicht immer zum Host ernannt wird und auch nicht 24-Stunden am Tag durchzockt.
10 GB klingt zwar wenig, aber wenn ein Provider viele Kunden hat und das kalkulierte Mittel pro Kunde bei sagen wie 8 GB im Monat liegen darf, dann können auch 10 Gb schädlich für den Provider sein.
cu Mike
__________________ ++++ To Yoda: Jedi-Meister bekommt Auris zugeschickt. Unmöglich nichts ist ++++
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