CoD4 Systemanforderungen "inoffiziell"      |
kumite
KSC-Fan
   
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Das Gaming Networks bekam die exklusive Möglichkeit über mehrere Stunden hinweg Call of Duty 4: Modern Warfare für euch ausführlich anzutesten.
Aufgewühlter Staub weht über die verlassenen Straßen des kleinen Dorfes mitten im grünen Nirgendwo. Es herrscht eine angespannte Stille und durch den Sucher meines Vergrößerungsglases verfolge ich ein paar vom Wind aufgewühlte Blätter. Sie werden über die Straße getrieben und landen mitten vor einem Paar Springerstiefel. Springerstiefel?
Ich halte den Atem an, wandere mit dem Sucher Zentimeter für Zentimeter höher und blicke dann mitten in das bärtige Gesicht eines Mannes.
Mein Herzschlag wird schneller und meine Lunge verlangt nach neuer Luft.
Dann drücke ich den Abzug meiner halbautomatischen M-14. Ich atme schwer ein, suche das im Rückstoß verlorene Ziel und sehe noch, wie mein Gegenüber langsam in sich zusammensackt.
Ich. Ich bin eine Spezialeinheit des amerikanischen Militärs, welches derzeit hier operiert um ein Terroristennest auszuhebeln. Ich. Ich bin begeisterter Call of Duty 4: Modern Warfare Spieler.
Nicht viele hatten auf der diesjährigen Games Convention in leipzig die Ehre Call of Duty 4: Modern Warfare live anzutesten. Von rund 185.000 Messebesuchern, durften nur rund 400-500 Ego-Shooter-begeisterte die kleine, mit einem Tarnnetz überspannte Activisionbox in Halle 4 betreten. Vier grimmig dreinguckende, von Activision angeheuerte Hobbysöldner bewachten den Eingang in die kleine, stickige Box, aus der ein unwirtliches grünes Licht dimmte.
Nach einem kurzen Gespräch mit Activision-Brandmanager Stefan Seidel bekam ich die einmalige Gelegenheit in eben diese Box zu gehen und mir CoD4 nicht nur aufmerksam anzuschauen, ich hatte auch die Möglichkeit zusammen mit den Entwicklern und ausgewählten Besuchern über mehrere Stunden Maus und Tastatur selbst in die Hand zu nehmen.
Bevor ich das Headset vor dem mir zugewiesenen High-End PC aufsetzte sagte mir Seidel noch etwas ins Ohr, was in dem Lärm der Messe aber hoffnungslos unterging. Sinngemäß war es aber etwas wie: "Das Spiel ist einfach geil!" Und er sollte recht behalten. Die Kopfhörer erstickten jedes Geräusch im Keim, das von außen eindringen wollte, und ich bekam einzig und allein das mit, was sich da vor mir am Bildschirm abspielte. 3 Maps umfasste die Maprotation.
Die erste die ich spielen durfte, war in einer verwinkelten Stadt angesiedelt, die sehr an Szenen aus dem Film Black Hawk Down erinnerten. Das zentrum dieser Karte wurde von einem in der Mitte aufgerissenen CH-47 Transporthubschrauber der U.S. Army domniniert um den herum sich der Großteil der Kämpfe abspielten.
Doch bevor ich im Kampfgetümmel mitmischen konnte, musste ich mich erst für eines der Teams entscheiden. Die "Auto-Assign"-Funktion führte mich in die Reihen der OpFor und deren Menübildschirm. Hier konnte ich aus einer der vielen neuen Waffenklassen wählen. Von Sturmgewehr samt Granatwerfer, über halbautomatische Scharfschützengewehre, bis zum Leichten Maschinengewehr eines Kaliber M249 SAW ist alles vertreten.
Darüber hinaus, kann man sich ganz individuell Waffenklassen zusammschustern und beispielsweise seine Kalashnikov mit Aim-Point und Schalldämpfer erweitern und zusätzlich eine der Stimmung nach passende Lackierung wählen.
Ich entschied mich für die russische Version der M-14, dem halbautomatischen Scharfschützengewehr.
Es bedarf nur weniger Sekunden, da merkt man bereits, dass die Entwickler beim Leveldesign sehr auf nachvollziehbare Umgebungen geachtet haben. Alles wirkt glaubwürdig, nichts erscheint wie aus einem Levelbaukasten.
Die Straßen sind volle Schrott, Erdhaufen und lädierter Fahrzeuge. Die Wege sind uneben, die Hausfassaden bröckelig. Kein Haus gleicht dem anderen und keines wirkt, als hätte es nicht schon dutzende Kämpfe mitmachen müssen. Die Wände sind teilweise eingerissen, bieten Soldaten in unmittelbarer Nähe Schutz, können den Feinden eben dieser aber zum tödlichen Verhängnis werden.
Das aus Call of Duty 2 bekannte "gerushe" und "gecampe" könnte mit dem vierten Teil (endlich) ein Ende finden. Durch die absolut dynamischen Kämpfe ist ein Scharfschütze regelrecht dazu gezwungen, seinen Feinden hinterrücks aufzulauern und der Mann für's Grobe, der Träger des leichten MG's kämpft immer an vorderster Front.
Aber egal wie ihr euch eure Kills holt, es regnet stets Erfahrung für jeden Frag. Landet ihr den tödlichen Treffer erhaltet ihr 10 Exp. Beteiligt ihr euch an der Liquidierung winken immerhin noch 2 Erfahrungspünktchen. Diese Punkte könnt ihr in mächtige Luftschläge investieren, die die Karte kurzzeitig zum Schauplatz eines visuell spektakulären Feuerwerks macht. Oder ihr fordert einen UAV-Satellitenuplink an, der euch und eurem Team für kurze Zeit den Standpunkt aller Feinde anzeigt. Für die, die gerne Punkte sammeln und erst später ausgeben wollen, winkt nach einiger Zeit eine Art Superwaffe.
Ab einer gewissen Anzahl an Punkten darf der Soldat nun einen Helikopter anfordern, der mit seinem Bordgeschütz über fast zwei Minuten lang jede Feindbewegung auf der Karte im Keim ersticken lässt.
Natürlich soll das Ganze nicht in eine reine Superwaffenschlacht ausarten und so werden nach jeder "Spezialaktion" die gesammelten Punkte wieder auf null herabgesetzt.
Aber wartet kurz. Ursprünglich sprach ich hier von Exp./Erfahrungspunkten. Und wer je ein Rollenspiel gespielt hat, wird sich jetzt vielleicht fragen, was einem diese Kampferfahrung bringen soll. Ihr steigt nicht Level um Level und könnt nach einiger Zeit mit 2 Äxten durch die Gegend rennen. Ihr startet eure CoD4 Karriere allerdings als Rekrut. Und mich wachsender Erfahrung steigt ihr in der Militärhirarchie bergauf. Am Ende einer jeden Map seht ihr dann, was ihr auf dem Feld vollbracht habt, wieviel Erfahrung ihr sammeln konntet und und und. Das Ganze wirkte in der Vorführversion allerdings noch ein wenig unausgereift und erinnerte stark an den indirekten Konkurrenten BF2.
Inwieweit das Erfahrungssystem also letztlich in der Vollversion zum Tragen kommt bleibt fraglich. Auch Brandmanager Stefan Seidel wollte dazu keine Auskünfte geben: "Zu dem System darf ich euch derzeit noch nichts verraten."
Lässt auf der einen Seite aber auch darauf schließen, dass es definitiv vorhanden sein wird.
Die zweite Map, die ich anspielen konnte war ein Gelände um eine alte Lagerhalle. Überall stehen alte Fässer und zermoderte Kisten, die Büroräume sind verlassen und der Putz blättert von den Wänden. Ich werde den Speznaz zugewiesen und begebe mich mit Kalashnikov + Granatwerfer in die engen Räume des Lagers.
So eindrucksvoll die Explosionen auch aussehen, so sehr enttäuscht es mich doch wieder ein wenig, dass auch im vierten Teil Objekte starr stehen bleiben und nicht physikalisch berechnet werden. Überall verstreut sind einzelne kleine Objekte wie Flaschen, die im ersten Schusswechsel zu Bruch gehen und optisch schick durch die Gänge springen, doch wirkte dieses kleine Stell-dich-ein mit der Physik wie ein Skript. Abgesehen von den Flaschen und 2-3 alten Tellern ging auf der Map nichts zu bruch. Auch ein Ragdollprinzip der Charaktere gibt es nicht. Die Sterbeanimationen sind authentisch, wirken allerdings wie nach Zufallsprinzip gewählt. In den schmalen Gängen des Lagerhauses fiel mir des weiteren auf, dass endlich fast alles zu erklimmen ist, was ein sportlicher Vollzeitsoldat so hochklettern kann. Kisten, Fässer, Wände, Vorsprünge, all das stellt für meinen russischen Spezialagenten kein Problem dar. So verfolgen mich im einen Moment noch zwei Marines, die mich in den verwinkelten Gängen in eine Sackgasse drängen. Denken sie. Der Gang wird versperrt von einem umgekippten Schrank und mehreren anderen halb morschen Möbeln. Doch statt dem Tode ins Auge zu sehen klettere ich über das Hindernis, warte hinter der Holzbarrikade mit meinem Gewehr im Anschlag auf den Feind und höre quasi die Ratlosigkeit der beiden Amerikaner, von denen mich inzwischen nur noch ein paar Holzbretter trennen.
Dank des sehr guten Sounds, den das Spiel bieten, höre ich sie kurz danach weggehen. So erklimme ich erneut den Schrank, visiere an, doch treffen tue ich schon nichts mehr, denn ein Teamkollege hat sich mit mir an der Barrikade verschanzt und feuert mit seiner MP5 was das Zeug hält.
Ich wäre wohl schneller am Abzug gewesen als der Russe neben mir, doch in dem Moment war ich zu sehr fasziniert von einem weiteren Detail des Spieles. Dem Blickfokus. Gestochen scharfe Amerikaner vor mir, die schmerzverzerrt zusammenbrechen, aber ein ungeahnt realistisch animierter Oberkörper eines Speznaz direkt neben mir. Die Verwischeffekte sind... man kann sie nur als allererste Sahne bezeichnen. Sie sehen einfach fantastisch aus und kommen in genau den richtigen Situationen zum Einsatz.
Kurze Zeit später werde ich von einem Amerikaner mit einer Benelli aufs Korn genommen. Auffällig hierbei; Die "Pumpe" wurde anscheinend extrem abgeschwächt. Zwei mal werde ich in die Beine getroffen, erst dann gehe ich zu Boden. Der G.I. scheint sich seines Sieges bewusst und macht kehrt. Ich bin aber noch nicht tot. In den letzten Sekunden meines virtuellen Soldatendaseins zücke ich am Boden liegend meine Handfeuerwaffe und gebe ein paar tödliche Schüsse ab. Gleichzeitig mit dem Marine trete dann aber auch ich meine unvermeindliche Reise ins Nirvana an.
Die dritte Map verschlägt mich in ein kleines Dorf, irgendwo im Nirgendwo. Auf der weitläufigen Karte merke ich schnell einen großen Unterschied zu den anderen Call of Duty Teilen. Auch auf einem Public Server ist jetzt das Zielen über Kimme und Korn das A und O. Jede Waffe hat einen enormen Rückstoss und verzieht sehr stark. Was mir gefällt, könnte einige sicherlich abschrecken, aber wer die rechte Maustaste aus Prinzip nur ungern einsetzt, der wird es in Modern Warfare schwer haben, Beute zu machen. Außer er schafft es hinter die feindlichen Linien um sein geschärftes Brotmesser zu beschmutzen. Der "Bash" ist hübsch animiert, wird aber nicht gesondert belohnt. Im Gegensatz zu Killstreaks, sprich eine Abfolge von mehreren Kills ohne dabei selbst das Zeitliche zu segnen.
Was nicht nur bei dieser Map, sondern bei allen dreien auffiel, im Gegensatz zu vergleichbaren Shootern, gibt es unzählige Wege sein Zeil zu erreichen, den feind zu umgehen oder ihm aufzulauern. Anstatt "Komm über A. Ich geh über B." und dem "Vielleicht ist noch einer bei C." Muss man die taktische Absprache im vierten Ablege um viele viele Buchstaben erweitern.
Also denn. Wo ist die Pumpe bei K? Da kommen schon wieder welche von L und P!
Als Call of Duty 2 Spieler mit Leib und Seele, fühlte ich mich auf dem jetzt sehr modernen Schlachtfeld direkt heimisch. Steuerung und Handling sind wie beim Vorgänger absolut eingängig. Die Neuerungen liegen im Detail und ich entschuldige mich bei allen, die diesen Text bis hier hin durchgekaut haben. Ich habe mit Sicherheit dutzende der wirklich grandiosen Neuerungen vergessen zu erwähnen. Auch das Erstellen von Fotos war strengstens untersagt.
Aber für offene Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Vielleicht sind mir als Spieler ja Dinge aufgefallen, die Redakteure großer Zeitschriften womöglich ungeachtet lassen.
Mein Fazit für CoD4:
Durch die vielen, vielen Neuerungen und die atemberaubende Optik, durch das gängige Gameplay und die phänomenalen Kämpfe könnte sich CoD4 möglicherweise deutlich von der gesammelten Konkurrenz abheben und sich im Sturm die Genrekrone ergattern und einige Zeit aufbehalten.
Achja... Laut einem der vielen Entwickler vor Ort soll CoD4 von vorn herein mit PunkBuster laufen.
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Treue kennt keine Liga !
Wenn Dir jemand sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden!"
......dann hau ihm in die Fresse und sag:"Warte....wird gleich besser!!!"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von kumite: 29.08.2007 22:47.
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Greenhorn
Weichei
Dabei seit: 13.07.2005
Beiträge: 7

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Ist heute der 1. April? So einen PC hätte ich auch gerne
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Naja...auf so einem Teil wirds wohl in höchster Auflösung und allen Details laufen. Muss man ja net zwingend haben.
__________________ Steam
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Naja gut Die anforderungen machn mir ncihts nich ma im geringsten hehe hab nen gut reichndenrechenr bis nextes jahr dezember
CPU:Intel core duo 2 E6750 2x2,66 GHZ (wird bal auf 3,4 GHZ getacktet)
Grafik: Gforce 8500GT
Arbeitspeicher: G.E.I.L 2GB (wird auf 4GB Aufgerüstet)
Mainboard: Asus P5k
Festplatte: Hitachi 250GB (sata)Naja des wird wohl die nexte zeit reichen *gg*
[Devil-Playa
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Deine Schwanzlänge kannst du hier angeben: Was für einen Pc habt ihr?
cu Mike
__________________ ++++ To Yoda: Jedi-Meister bekommt Auris zugeschickt. Unmöglich nichts ist ++++
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Und davon ab wärs nett, wenn du in normaler Schriftart schreibst. Ist schonender für die Augen...
__________________ Steam
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hahah MIKE Witzbold meine schwanztlänge
mei oh mei seit ihr freundlich ey heftig!!. Naja egaaaaaaaal
:evil
evil-Palya
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ÄMMM @ Schwachmat was willst du mit einer 7er reihe von nvidia für 100€?? is kein angriff gegen dich ich schick dir Per PN eine internet seite da Bekommst du neu teile z.b Nvidia GeForce 8500 GT 88 €
z.b
meld dich bei mir Per PN wenn du die seite habn möchtest
Cya
*PS* es wäre nicht ratsam dir dei für soviel kohle zuholen
Devil-Playa
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