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Zum Ende der Seite springen Verbot von "Killerspielen"!!?? 8 Bewertungen - Durchschnitt: 9,888 Bewertungen - Durchschnitt: 9,888 Bewertungen - Durchschnitt: 9,888 Bewertungen - Durchschnitt: 9,888 Bewertungen - Durchschnitt: 9,88
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voodoo69
Turnbeutelvergesser


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die derzeitige stimmungsmache der medien zielt in eine richtung!
vorhin lief auf pro7 eine sendung über deutsche "problem" jugendliche die in eine art bootcamp nach amerika kamen - als untertitel eines solchen jungen stand in großen lettern: "liebt killerspiele"

was soll man davon halten, der bub tyranisiert seine eltern, kifft rund um die uhr, aber im untertitel stand "killerspiele".....

übrigens war css Augen rollen

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"Fürs Internet sollte das Baumhaus-Prinzip gelten:
Wer zu alt ist, um ohne Hilfe reinzukommen, soll uns darin auch keine Vorschriften machen."

Diskutiere nie mit einem Idioten - zuerst zwingt er Dich auf sein Niveau herab und dann schlägt er Dich mit Erfahrung...
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T.R.Graves
*bM.sprite~


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Mein Kommentar

Es werden Menschen getötet mit Äxten, Schwertern und Keulen. Sie werden von Löwen zerrissen von Elefanten
zertrampelt. Verbrannt, gekocht, geköpft, gerädert begleitet von Jubel und Begeisterung.
Wir wollen noch mehr Blut und Leid sehen und das jeden Tag aufs Neue.
Nein ich meine keine Killerspiele sondern ich wagte einen kleinen Ausflug in die Geschichte von
dreitausend Jahren der Menschheit.

In denn letzten Wochen wurden gezielt von verschiedenen Medien die Information verbreitet
das wir die Spieler eine dieser Randgruppen sind die durch Internet und Killerspiele
jedes Mitgefühl für das Leiden von Lebewesen verloren haben.
Desweiteren werden wir tendenziös mit Neonazis, Kinderschändern, Terroristen und Amokläufern auf eine Stufe gestellt.
Dabei werden die Informationen (Forschungsberichte ect:) auf subtile Weise verzerrt und
diese Trenn-Unschärfe geschickt ausgenutzt um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Wir werden dargestellt als Menschen die Ihr Handeln und Tun nicht reflektieren können und
deswegen geschützt werden müssen.
Dabei findet eine quantitative Informationsverzerrung statt in der eine geringfügige Tatsache
das Killerspiel, breit getreten wird und eine bedeutende, die Gesellschaft, herunter gespielt wird.
Diese Darstellungsweise bezeichnet man allgemein als Propaganda.
Denn Medien sollte es gut anstehen ihre Objektivität wieder zu finden und die verschiedenen
Standpunkte eines Themas möglichst neutral und vollständig darzustellen.
Nur durch eine Wiederholung von Vorwürfen und Vorurteilen gegenüber Spielern werden diese
auch nicht Wahrer.
Auch denn durch die Politik angestrebte Paragraph (Verbot von Killerspielen) mit der Formel
These- Antithese- Synthese durchsetzen zu wollen halte ich für fragwürdig. Denn bei dieser
Kompromissformel verlieren wir die Spieler und damit die Meinungsfreiheit auf jeden Fall.

Wir die Gemeinschaft der Spieler müssen uns gewiss sein das die Medien,die Politik
und die Gesellschaft uns im Allgemeinen negativ gegenüber steht.
Wir müssen bemüht sein ein positiveres Bild zu erzeugen indem wir klarstellen
müssen das für uns beim Spiel der Teamgedanke die Fairness und
die Kommunikation einen wichtigen Teil eines Spiels ausmachen.

Aber dennoch sollten wir den Anfängen wehren und das grösste Forum nutzen was uns
zur Verfügung steht, das Internet.

Um zu sagen Nein nicht mit uns.

__________________

Wie habe ich gemerkt, dass ich Gott bin:
Ich habe gebetet und stellte fest, dass ich Selbstgespräche führe.
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Dengar
DER "NETTE"!


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da ja alle amokläufer irgendwie aus der killerspieleszene kommen, ist für unsere herrn politiker & co wohl klar.

aber wie sieht es denn hiermit aus???

ZITAT:

Zitat:

Skandal! Amokläufer war kein Killerspiel-Fan!
Gebloggt in Nachrichten, Politik, Medien von Dirk Ploss Montag Februar 19, 2007

O je - das wird die Damen und Herren Politiker aber gar nicht freuen: Der 18-jährige Sulejmaan Talovic, der in der vergangenen Woche in einem Einkaufszentrum in Salt Lake City Amok lief und mehrere Menschen tötete, besaß kein einziges “Killerspiel”. Zitat des Salt Lake City Polizeichefs Chris Burbank:

---

Although nothing will be completely ruled out in the search for a motive, some of the possibilities that have been rumored on Internet blog sites so far seem to have no merit, Burbank said. For instance, detectives as of Friday had found no evidence that violent video games may have influenced Talovic. In fact, Talovic did not even own a computer or a video-game system.

---

Waaas? Er besaß nicht mal einen Computer geschweige denn eine Spielekonsole. Verdammt. Aber womöglich war er einfach Konsument von Killer-Nachrichten (tagesschau, heute), Killer-Zeitungen (Bild, Express) oder Wähler von Killer-Politikern (Schäuble, Bush)…

via: kotaku


/ZITAT ENDE

Na hallo..... jetzt fühle ich mich aber richtig verschaukelt und wer es nicht glaubt... hier der LINK

http://www.dirk-ploss.de/2007/02/19/skan...illerspiel-fan/

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Chefkoch
Ich hab Kenny getötet!

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Mit solchen Texten stellt man sich als Gegner der Meinungsmache auch nicht gerade in ein ernst zu nehmendes Licht. Wie kommt man denn von einem US-Wahnsinnigen zur Bild, taggeschau oder Schäuble? verwirrt

Wenn das wirklich ein Politiker oder Reporter lesen würde, würde der gleich denken, alle Spieler wären leicht beschränkt Teufel

Ich denke, man muss hier nicht weiter Meldungen darüber bringen, das es nicht die Spiele sind, die für solche Ausfälle verantwortlich sind. Das weiss hier jeder, sonst gäbe es diesen Aufruhr wegen dem PANORAMA-Bericht nicht.
Denn Amokläufe sind etwas vollkommen anderes als das, was man der Bevölkerung mit dem Begriff verkaufen will.

Zitat Wikipedia (Nicht auf Korrektheit geprüft, kommt meiner Auffassung von Amok laufen aber nahe)

Zitat:

Auslöser

Als den Amoklauf auslösende Faktoren sind inzwischen hauptsächlich vier Ursachen ausgemacht worden:

* die mehr oder weniger fortgeschrittene psychosoziale Entwurzelung des Täters
* der Verlust beruflicher Integration, sei es durch Arbeitslosigkeit, Rückstufung oder Versetzung
* zunehmend erfahrene Kränkungen unterschiedlicher Art und durch unterschiedliche Personen
* Konflikte mit Liebespartnern.

Oft spielen vor einem Amoklauf mehrere dieser Faktoren eine Rolle. Dabei sind sie nicht unmittelbar direkt vor dem Ereignis gelegen, sondern können bereits längere Zeit bestehen.

Ablauf

Untersuchungen haben ergeben, dass sich der typische Amoklauf nach folgendem Muster abspielt:

Vorstadium

Zunächst erfolgt das Vorstadium eines mehr oder weniger langen Brütens und Grübelns. Dem potenziellen Täter erscheint sein Umfeld zusehends undurchdringlich, seine Sichtweise der Welt verdunkelt sich mehr und mehr, er isoliert sich selbst, vor allem bezüglich seiner sozialen Kontakte und zieht sich weitgehend aus der Welt zurück, die für ihn immer bedrohlichere Züge annimmt. Die erlernten Anpassungsmechanismen zerfallen allmählich, soziale und psychische Desintegration vermischen sich und setzen einen Regressions prozess in Gang.

Wutanfall

Unmittelbar vor der Tat erfolgt ein Wutanfall, der sich in einer Reihe von Tötungshandlungen ohne ersichtliches Motiv entlädt. Dabei wird der Blick des Amokläufers starr, er reagiert kaum auf andere Reize, ist nicht mehr ansprechbar.

Zusatz von mir: Motive waren immer gegeben -> Rache

Suizid

Der Amoklauf endet oft, aber nicht zwingend, im Suizid des Täters. Dem Amoklauf wohnt also neben den Tötungsabsichten auch oft eine selbstmörderische Komponente bei, da ihm erst nach der Tat bewusst wird, was er getan hat.


Die bekannten Fälle der letzten Jahre waren von den Tätern doch alle als Racheakte geplant. So ein Politiker oder Anti-Killerspiel Reporter soll mir mal die Frage beantworten, wieso es immer Jugendliche waren, die sich als Ort der Tat immer die eigene Schule aus gesucht haben. Nix da Supermarkt, Fussballplatz oder Bücherei.

Wer den Film "Falling Down" mit Michael Douglas kennt, der weiss, was Amok laufen bedeutet.

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MadMan
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Die PC Powerplay war im Landtag von Rheinland-Pfalz und hat dort eine 4 stündige Anhörung "veranstaltet" über das Thema »Umgang mit Gewalt in Video- und Computerspielen«.

Klick

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Klingt interessant, mal gespannt...

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MadMan
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Martin Haller, 23, SPD-Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz, ist selber Spieler. Die PC Powerplay hat ihn gefragt, wie es politisch weitergeht.

Klick

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Klingt ja ganz vernünftig von seinem Standpunkt her...

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OLD MAN WITH GUN
... sehr viel alleine


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Hmm, jetzt hat einer den Schritt gewagt und Strafanzeige gegen Günther Beckstein gestellt.
http://www.pcgames.de/?article_id=566860

Mal schauen, was da jetzt weiter passiert...


Ups, gerade erst gesehen dass das hier (Diskussion: Beschwerde beim Deutschen Presserat & bei der ARD) schon angesprochen wurde.

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Da die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit,
hält man so manchen für einen hellen Kopf, bis man ihn reden hört.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von OLD MAN WITH GUN: 06.03.2007 18:27.

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Deichgraf
Prof. Dr. D. Drüsendieb


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Update zur Strafanzeige gegen Günther Beckstein Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hi,

ich habs hier noch nicht gesehen, es gibt zu dieser Anzeige eine
"Wahrscheinlichkeitsvorraussage" eines renomierten Anwalts....

Zu lesen gibts die HIER

Gruß

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Professor Doktor Christian Pfeiffer wird gern zitiert, wenn es gegen »Killerspiele« geht. Die PC Powerplay seinen Mitarbeiter interviewt.


Klick

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Hier gibt es ein interessantes Interview mit Herrn Dr. Müller-Lietzkow:

http://www.videothek.us/index.php?_funct...tikel_ID=181488

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Interview mit Armin Laschet von der CDU

Allgemeines geschrieben von [ESGN]cH40z-Lord™ am 14.03.07, 15:13 Uhr

Unsere Kollegen von GamingNewz haben sich einmal bei Armin Laschet von der CDU, der zur Zeit als Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW tätig ist, geschnappt und ihm zum Thema "Killerspiele" mal genauer befragt.

Es wurden einige wichtige Kritikpunkte wie zum Beispiel der Gesetzesentwurf von Herrn Dr. Günther Beckstein besprochen oder Fragen zu möglichen Gesetzen, die zur Zeit noch diskurtiert werden.

Herrausgekommen ist ein sehr aufgeschlossenes und positives Interview, dass ihr euch gerne hier anschauen könnt: Klick mich

Wollen wir nur hoffen, dass es im Bundestag noch mehr solcher Leute wie Armin Laschet gibt, die für unsere Rechte als Gamer kämpfen werden!

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Hier gibt es einige Berichte, u. a. über WOW-Süchtige, Crytek, Killerspiele...

Der letzte Beitrag, Pro und Contra ist auf jeden Fall sehenswert, krass wie gegensätzlich doch manche berichten, ist immer wieder erstaunlich:

http://www.polylog.tv/monolux/stories/categories/Games

Ups. Link angepasst...

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LOL - cooler "Kommentar" bei heise.de - Titel: "Nachtgebet":

http://www.heise.de/newsticker/foren/go....forum_id=114029

"Lieber Gott!

Bitte mach, dass ich auch weiterhin der Innenminister von allen bin,
der am meisten im Fernsehen kommen tut!

Bitte mach, dass es jeden Tag mindestens eine Zeitung gibt, die von
mir ein Propagand..... ähm... eine Sicherheitswarnung oder
Einschätzung oder irgendwas abdrucken tut. Notfalls halt auch
irgendwelche schwarzen Käseblättchen aus Passau!

Bitte mach, dass die dunkelhaarigen , schnauzbärtigen Ausländer
endlich aus Bayern weggehen. Und die kommunistischen Studenten auch.
Am besten wär, man könnte nur noch bayrische
Wirtschaftswissenschaften und Theologie an den nationalgetreuen
Universitäten zu München studieren um dann beim Siemens zu schaffen.

Bitte mach, dass sich die Burschen vom BKA bei der Aktion "Plan B"
(du weisst schon, die Giftgasflaschen mit dem verklemmten Ventil die
dann doch nicht explodieren aber eigentlich schon bei der WM
explodieren hätten sollen) nicht wieder so dusselig anstellen, wie
damals als sie das Loch in Celle gesprengt haben und wo plötzlich
jeder gewusst hat, dass das "unsre Terroristen" waren.

Bitte mach, dass die chicken Kampfbomber Tornado von unseren Jungs
beim Fotografieren der Frühjahrsernte Mohn (die Info wollte der CIA
haben) von einem gefährlichen Mudschahid mit seiner AK 47 beschossen
wird. Dann könnten wir nämlich auch gleich die Bomben dortlassen.

Bitte mach, dass wir einen schönen Sommer kriegen und die Buam und
Madln oft im Biergarten sitzen und sich recht wohl fühlen und
glücklich sind, weil dann gibts bei der nächsten Wahl koane Probleme.

Bitte mach, dass mir nächste Woche noch bösere und gefährlichere
Adjektive einfallen, damit ich dann auch noch die Gefahrenlage in der
BILD-Zeitung verbreiten kann (Gefahr? hohe Gefahr? ernstzunehmende
Gefahr? höchste Gefahr? ... bitte hilf !!)

Bitte mach, dass der Wiefelspütz endlich zu uns in die CSU kommen
tut.

So, lieber Herrgott, das sind meine ganzen Wünschen. Amen.

Dein Günther"

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Und noch was hinterher - zwar nicht zum Thema "Killerspiele", aber das kam ja vor kurzem von unserem Freund Günter "Cowboy" Beckstein:

Zitat:

Nach den islamistischen Propagandavideos vom Wochenende sprechen Politiker von "erhöhter abstrakter Gefahr" und fordert die Verwaltung der LMU München die gegenseitige Bespitzelung


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24843/1.html

---

Was kommt als nächstes? Verdächtige Personen dürfen das Haus nur mit einem Kennzeichen auf der Kleidung verlassen? Wie wär´s mit einem weißen Stern...?

Meine Fresse, langsam stelle ich mir die Frage, was in dem nur vorgehen mag...

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Beim Stöbern und Suchen nach diversen Dingen bin ich über ein paar weitere Artikel gestolpert:

Zitat:

"Killerspiele verbieten" - "Das ist der falsche Reflex"

Bayerns Innenminister Günther Beckstein streitet mit Thomas Zeitner, Chef des Anbieters von "Counter-Strike", über Killerspiele, ihre Folgen und was man dagegen tun kann.


http://www.fr-online.de/in_und_ausland/d...nt=1033768&sid=

Da ein anderer Artikel aus der Frankfurter Rundschau weg ist bzw. ich ihn einfach nicht mehr finde, kopiere ich das vorsichtshalber mal hier rein:

---

Bayerns Innenminister Günther Beckstein streitet mit Thomas Zeitner, Chef des Anbieters von "Counter-Strike", über Killerspiele, ihre Folgen und was man dagegen tun kann.

Frankfurter Rundschau: Herr Minister Beckstein, Ihnen gegenüber sitzt ein Manager, dessen Firma Killerspiele wie "Counter-Strike" verkauft. Machen Sie ihn mitverantwortlich für Amokläufer wie Robert Steinhäuser in Erfurt oder Sebastian B. in Emsdetten?

Günther Beckstein: Ich schiebe weder der Firma Electronic Arts noch einzelnen Personen die Schuld für solche Taten zu. Aber ich bin felsenfest überzeugt: Spiele wie "Counter-Strike" oder "Medal of Honor" können einen Einfluss auf das Verhalten von labilen Menschen haben. Da werden Hemmschwellen herabgesetzt, es gibt Nachahmungstaten. Das sagen uns die Kriminalisten. Deswegen müssen die Killerspiele verboten werden. Es wäre allerdings nicht richtig zu behaupten, dass jeder, der stundenlang Killerspiele spielt, auch einen Mord begeht.

Herr Zeitner, wenn die Kriminalisten so eindeutige Beweise haben, müssten Sie Counter-Strike und Co. doch eigentlich zurückziehen.

Thomas Zeitner: So simpel ist es nicht. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für einen monokausalen Zusammenhang zwischen Gewalt auf dem Bildschirm und in der Realität.

Beckstein: Ich behaupte gar nicht, dass es einen monokausalen Zusammenhang gibt. Ich sage: Wenn Menschen bereits große persönliche Probleme haben, dann können Computerspiele zu einem auslösenden Faktor für eine Eskalation werden. Es gibt genügend Fälle, in denen Straftäter sich auf virtuelle Vorbilder bezogen. Denken Sie an die Ermordung der kleinen Vanessa im Jahr 2002. Da war ein Horrorfilm das Muster. Der Täter sagte bei der Vernehmung, er sei völlig überrascht gewesen, als plötzlich echtes Blut da war. Der Amoklauf in Reichenhall, Steinhäuser in Erfurt, jetzt Emsdetten - alles ähnliche Fälle. Und: Interaktive PC-Spiele wirken auf die, die sie spielen, noch viel emotionaler als ein Film, den man nur anschaut.

Zeitner: Es gibt doch klare Regelungen dafür, welche Spiele für welche Altersgruppen freigegeben sind. Als Marktführer im Computerspiele-Markt befürworten wir diese Einschränkungen ausdrücklich. Wir sind auch für Verbote, wenn gewaltverherrlichende Inhalte transportiert werden. Das Spiel "Mortal Combat" ist deswegen vom Markt genommen worden.

Beckstein: Das System der Freiwilligen Selbstkontrolle und der Altersstaffelung funktioniert nicht richtig. Auch wer volljährig geworden ist, ist meist noch kein stabiler, in sich ruhender Mensch. Die Kriminalstatistik zeigt: Die größte Häufigkeit bei Gewalttaten liegt zwischen 18 und 25 Jahren.

Zeitner: Sollen wir die Spiele erst ab 25 freigeben? Das ist nicht praktikabel. Als 18-Jähriger werden sie zum Bund eingezogen, als Freiwilliger oder Zeitsoldat gehen sie in Auslandseinsätze nach Afghanistan, nach Somalia. Das erwarten wir von den Menschen, aber gleichzeitig sagen wir ihnen: Diese Computerspiele dürft ihr nicht kaufen und spielen. Das passt doch nicht zusammen.

Beckstein: Für Erwachsene eine weitere Freigabe-Staffel einzuführen, macht in der Tat keinen Sinn. Deshalb brauchen wir das Verbot besonders brutaler Spiele.

Die Altersgrenzen werden in den Geschäften ohnehin oft nicht eingehalten, wie Testkäufe gezeigt haben. 14-Jährige bekommen auch Erwachsenenspiele.

Zeitner: Das stimmt leider, obwohl das System eigentlich wasserdicht ist. Wird ein Erwachsenenspiel an der Kasse gescannt, leuchtet der Bildschirm rot auf. Das kann kein Kassierer und keine Kassiererin übersehen. Wir müssen daran arbeiten, das noch sicherer zu machen.

Beckstein: Das zeigt doch: Hier kann man nur mit klar definierten Verboten agieren. Wenn das Spiel darin besteht, einen Menschen zu schlachten, wenn man die Figuren im Todeskampf sieht, wenn das Blut fließt, dann gibt es keine andere Lösung. Solche Computerspiele werden vom US-Militär genutzt, um Hemmschwellen von Soldaten herabzusetzen, die in den Krieg sollen. Dass so etwas bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die sich solche Spiele teils vier, fünf Stunden am Tag hereinziehen, auch Wirkungen zeigt, liegt doch auf der Hand.

Herr Zeitner, wie viel wird in Deutschland denn an den Killerspielen verdient? Wenn es kein großer Faktor ist, könnten Sie dann nicht freiwillig darauf verzichten?

Zeitner: Die Erwachsenenspiele haben nur einen kleinen Marktanteil von rund fünf Prozent, das entspricht 55 bis 60 Millionen Euro im Jahr. Am meisten werden Produkte verkauft, die das ganz normale Leben zum Inhalt haben, auch Sport-Titel laufen sehr gut. Unser absoluter Blockbuster ist "Die Sims". Hier geht es um so normale Themen wie Familien, Kinder, Hausbau, Karriere. Man könnte, wenn man nur auf die Einnahmen schaut, sagen: Die reinen Über-18-Spiele sind nicht so wichtig. Wir wollen, als Marktführer in Deutschland, aber auch die erwachsenen Kunden nicht enttäuschen, die Spiele mit militärischen Inhalten wünschen.

Beckstein: Wenn die Killerspiele nicht mehr da sind, werden die Leute ihr Geld doch sicher in andere Spiele investieren.

Zeitner: Ich glaube nicht, dass diese Kunden sich mit Fußball oder Autorennen begnügen werden. Zudem: Die Hoffnung, dass die so genannten Killerspiele bei einem Verbot verschwinden, trügt. Spiele werden im Internet getauscht, es gibt Raubkopien, sie können über die offenen EU-Grenzen gebracht werden.

Beckstein: Ich gebe zu: Es geht nicht wie beim Lichtschalter - ein Knips, und die Probleme sind weg. Die Spiele müssen trotzdem verboten werden, denn erst das gibt der Polizei die Handhabe, sie stärker aus dem Internet herauszufiltern. Es ist wie beim Kampf gegen die Kinderpornografie. Die "Cybercops" haben hier beachtliche Erfolge. Diese illegalen Angebote im Netz sind erheblich reduziert.

Sie glauben nicht, dass ein Verbot den Reiz der Spiele noch weiter erhöht?

Beckstein: Der Einwand kommt immer wieder. Er ist falsch. Das Verbot gewaltverherrlichender Darstellungen hat ja auch nicht dazu geführt, dass diese Art Filme oder Literatur besonders gefragt sind. Das Gegenteil ist eingetreten.

Zeitner: Wir leben in eine freien Gesellschaft, jeder muss selbst über sein Leben entscheiden können. Der Reflex, wenn etwas Schreckliches passiert, nur immer "Verbot!" zu rufen, ist falsch. Wir müssen vielmehr dafür sorgen, dass die Medienkompetenz der jungen Leute wächst. Unser Unternehmen hat in diesem Jahr zusammen mit der Firma Nintendo das Medieninstitut "Spielraum" gegründet, um zum Beispiel Müttern und Vätern Rat geben zu können, wenn sie von ihren Kindern den Wunschzettel vorgelegt bekommen. Und wir arbeiten mit dem Magazin Eltern zusammen, um dort Tipps zur Spielauswahl zu geben.

Beckstein: Natürlich, das ist richtig, wichtig und notwendig. Wir müssen dringend auch die Eltern ermuntern, sich darum zu kümmern, was ihre Kinder am PC tun. Viele Eltern wissen gar nicht, was es da alles gibt.

Bei Sebastian B., dem Amokläufer in Emsdetten, scheinen sich die Realität und das Killerspiel "Counter-Strike" vor der Tat vermischt zu haben. Glauben Sie, Herr Zeitner, dass man solche Entwicklungen mit Medienkompetenz verhindern kann?

Zeitner: Bei allen intensiven Spielen vermischen sich Fiktion und Realität. Wenn mein sechsjähriger Sohn Fußball spielt, ist er plötzlich Michael Ballack, das ist normal. Er ist aber wieder mein Sohn, wenn er vom Platz kommt. Bei den Computer- und Videospielen ist das nicht anders. Die Kompetenz, zwischen der virtuellen und der realen Welt zu unterscheiden, haben bis auf einzelne Ausnahmen alle Spieler. Und wir reden hier von 20 bis 25 Millionen Menschen, die in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig Computer- und Videospiele nutzen. Der Fall Emsdetten ist extrem komplex. Keiner kann wissen, ob das Spiel "Counter-Strike", das Sebastian B. spielte, in diesem Einzelfall einen letzten Rest zu der Eskalation beigetragen haben mag. Aber da muss ja vorher viel passiert sein, damit jemand jahrelang mit realen Waffen hantiert, sich in Kampfanzügen posierend vor die Kamera setzt. Der Fall muss noch sehr genau analysiert werden, bevor man Urteile fällen kann.

Herr Beckstein, was spielen Sie am PC?

Beckstein: Meine Erfahrungen sind hier auf "Kindergartenniveau". Ich spiele "Tetris", "Freecell", auch Internet-Schach, und ich kenne ein Fußball-Manager-Spiel - durch meine beiden Söhne, die sind 26 und 28 Jahre alt. Allerdings habe ich stundenlange Killerspiel-Vorführungen mitgemacht. Die letzte, beim Kriminologen Christian Pfeiffer aus Hannover, war so abschreckend, dass sie mir manchmal immer noch nachgeht.

Herr Zeitner, Ihr Sohn ist sechs Jahre alt. Wenn er 18 ist, legen Sie ihm dann den Nach-Nach-Nachfolger von "Counter-Strike" unter den Weihnachtsbaum?

Zeitner: Das weiß ich heute noch nicht. Grundsätzlich gilt: Ein 18-Jähriger sollte auch in zwölf Jahren selbst entscheiden können, was er spielen möchte.

Gesprächsführung: Joachim Wille

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Zusatz-Infos des Berichtes:

Thomas Zeitner

Thomas Zeitner ist der Deutschland-Chef des weltweit größten Computerspiele-Herstellers "Electronic Arts" (EA), der neben Megasellern wie "Die Sims" und "FIFA Football" auch umstrittene Spiele wie "Counter-Strike" im Programm hat.

Der Umsatz von EA betrug 2005 weltweit 3,1 Milliarden Euro, in Deutschland waren es rund 200 Millionen. Das Unternehmen hat weltweit etwa 6000 Mitarbeiter, hierzulande sind es 200. Zeitner hält ein Verbot der Killerspiele für falsch. jw

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Günther Beckstein

Günther Beckstein (CSU) ist seit 1993 bayerischer Innenminister, seit 2001 auch Vize-Ministerpräsident. Der Jurist fordert ein Verbot der Computer-Killerspiele. Bis zum Frühjahr will Bayern mit anderen Ländern eine entsprechende Initiative erarbeiten, die dann in den Bundesrat eingebracht werden soll.

Beckstein will, dass die Spiele den "gewaltverherrlichenden Darstellungen" gleichgestellt werden , die laut Paragraph 131 des Strafgesetzbuches verboten sind. jw

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Copyright © FR online 2007
Dokument erstellt am 17.12.2006 um 16:32:01 Uhr
Letzte Änderung am 17.12.2006 um 16:39:44 Uhr
Erscheinungsdatum 18.12.2006

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Und noch was aus der Frankfurter Rundschau:

http://www.fr-online.de/verlagsservice/p...nt=1073628&sid=

Projekt FRiSCH

Interview

"Ego-Shooter sind keine unkoordinierten Hau-Drauf-Spiele"

Produzieren Killerspiele unweigerlich junge, männliche Amokläufer und müssen deshalb verboten werden? Auch die Gymnasiastin Rita Tiemann, 16 Jahre alt, ballert am Computer. Im FRiSCH-Interview erklärt sie warum.

FRiSCH: Was hast du mit Killerspielen zu tun?

Rita Tiemann: Die Spiele, die ich bisher versagend gespielt habe, verdienen eigentlich nicht den Namen Killerspiele, das ist ein zu harter Begriff. Ich habe nur Counter Strike während der LAN-Party versucht, für die die Computer zum gemeinsamen Spiel vernetzt werden. Mit richtigen Splatter-Spielen hatte ich noch nie etwas zu tun.

Wie würdest du sie eher bezeichnen?

Strategiespiele. Ich habe einen Ego-Shooter gespielt, in dem es nicht darum ging, pausenlos zu töten, sondern vor allem den Gegner durch bessere Strategie und professionelleren Waffengebrauch zu besiegen, Geiseln zu retten und eigene Taktiken zu entwickeln.

Wie bist du zu den Killerspielen gekommen?

Jungs aus meiner Klasse veranstalteten vor ein paar Wochen eine LAN-Party und aus Spaß habe ich nachgefragt, ob ich mitmachen darf. Der Gastgeber fand die Idee eigenartig aber cool. Am 28. Dezember war mein erstes Mal auf einer LAN-Party.

Welche Spiele spielst du noch am Computer?

Eigentlich habe ich kaum einen Schimmer von Computern. Normalerweise benutze ich Schreib- und Musikprogrammen oder spiele Sims, Autorennspiele oder Solitär, also ganz brav.

Was macht den Reiz für dich an diesen Spielen aus?

Zum einen ist es das Gruppenfeeling: Entweder allein im Zweikampf oder - viel spannender- mit der eigenen Einheit Taktiken ausarbeiten. Zweitens die Kopfarbeit für Equipment-Strategie, Nahkampf und Umgebungskenntnissen und herauszufinden, welche Taktik die Gegner verfolgen. Im Gegensatz zu vielen Meinungen, sind Ego-Shooter keine unkoordinierten Hau-Drauf-Spiele. Zum dritten die Wandelbarkeit: Bei keinem Spiel passiert genau das Gleiche. Der Gegner kann sich anderswo verstecken, Umgebungen können unterschiedlich sein. Man braucht ständig hohe Konzentration.

Was ist für dich als Mädchen daran interessant?

Eigentlich genau die Faktoren, die ich eine schon erwähnte. Du spielst auf die weibliche Empfindsamkeit an. (grinst) Es kommt immer auf dich selbst an, wie viel du dir zutraust. Bei vielen Spielen ist die Zensur jedem selbst überlassen. Ich kann beispielsweise keine Verbündeten verwunden oder Blut sehen.

Warum spielen vor allem Jungs solche Spiele?

Weil es ihnen keiner verbietet. Wieso auch? Jungs bilden im Kindesalter nunmal das lebhaftere Geschlecht. Sie prügeln sich, machen sich in akribischer Kleinarbeit bis zur Unkenntlichkeit dreckig, machen haufenweise anderen Unsinn und kommen irgendwie immer damit durch, während sich solches Verhalten für ein Mädchen nicht ziehmt. Jungs sind offener dafür, was aber nicht heißen will, dass sie automatisch mehr Gewaltpotenzial haben. Statistiken sagen bestimmt das gleiche.

Meinst du, diese Spiele machen wirklich aggressiv?

Es kommt darauf an, wie sehr man sich in die virtuelle Welt einlebt. Benutzt man sie, um Stress oder Aggression abzubauen, beginnt einem, diese Idee zu gefallen. Die Hemmschwelle sinkt und man findet Gefallen an Waffen. Bei der LAN-Party haben die Jungs gespielt, verloren, darüber gelacht, einen Happen gegessen und eine neue Runde begonnen. Am Ende wurden die PCs abgebaut und alle haben sich immer noch gut verstanden. Sie verstanden es die ganze Zeit nur als Strategie-Spiel. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, sind diese Spiele vielleicht nicht gerade für jemanden geeignet, der ein hohes Aggressionspotenzial hat.

Welche Gefühle lösen sie bei dir aus?

Eigentlich keine negativen. Ich fand es sogar irre spannend. Die meiste Zeit habe ich nur zugesehen, weil meine Grafikkarte und mein Arbeitsspeicher ausgestiegen sind. Ich habe dann einfach die Sims eingeworfen!

Bleibst du auch in Zukunft dabei?

Ich habe auf der Party einige nette Leute kennen gelernt. Ich nehme ein paar Nachhilfestunden und das nächste Mal komme ich mit einem besseren Laptop!

Interview: Annika B. Bergbauer, 16 Jahre

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Copyright © FR online 2007
Dokument erstellt am 13.02.2007 um 00:12:09 Uhr
Erscheinungsdatum 13.02.2007 | Ausgabe: R7 | Seite: 38

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Zitat:

29.03.2007 11:23
Demo gegen Verbot von "Killerspielen" in Berlin

Die im Herbst gegründete Piratenpartei lädt am Samstag zu einer Kundgebung im Stil eines "blutigen" Schachspiels mit lebenden Figuren auf den Berliner Potsdamer Platz. Ursprünglich war die Veranstaltung auf dem Alexanderplatz geplant.


http://www.heise.de/newsticker/meldung/87575

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Gibt aber auch eine andere Meldung, die mal wieder Günter "Cowboy" Beckstein erfreuen wird (und unser "Experte" Weingarten wird die $-Zeichen in den Augen haben):

Zitat:

CDU Sachsen will mit elektronischen Filtern gegen "Killerspiele" vorgehen

Sachsens CDU-Landtagsfraktion hat sich für ein härteres Vorgehen gegen so genannte Killerspiele ausgesprochen. Neben Produktion und Vertrieb solle auch der Besitz solcher Video- und Computerspiele verboten werden, hieß es am heutigen Donnerstag auf der Klausurtagung der Fraktion in Glauchau. "Die Verbreitung brutaler Video- und Computerspiele muss effektiv unterbunden werden. Die CDU-Fraktion schlägt dazu geeignete technische Maßnahmen wie beispielsweise elektronische Filter vor. Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich im Bundesrat für notwendige Gesetzesänderungen einzusetzen. Der Besitz der so genannten Killer-Spiele muss verboten werden", erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Hähle.


http://www.heise.de/newsticker/meldung/87614

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